Es tut sich was in Salem…

Nach einem Fehlstart durch die Insolvenz eines Tiefbauunternehmens startet jetzt die Netcom BW mit einem Jahr Verzögerung mit dem Ausbau der geförderten Adressen in Salem.
Wie in Salem aktuell zu lesen ist, soll der Ausbau der geförderten circa 1600 Hausanschlüsse mit Glasfaser, etwa 2 Jahre dauern. Im Anschluss gehen weitere 2 Jahre ins Land, in denen der eigenwirtschaftliche Ausbau des Glasfasernetzes durch die Netcom BW in allen Teilorten von Salem erfolgen soll.
Der eigenwirtschaftliche Ausbau umfasst die nicht geförderten Adressen die an den Trassen der Glasfaserversorgungslinien liegen. Nach Aussagen von Netcom BW soll dieser eigenwirtschaftliche Ausbau der Hausanschlüsse kostenlos erfolgen. Voraussetzung dafür ist eine 24 monatige Vertragsbindung bei der Netcom BW.
Es bleibt zu hoffen, dass der feierliche Spatenstich unter Beteiligung von VertreterInnen des Innenministeriums und unserer kommunalen Spitze, unter einem guten Stern steht.
Die fleißigen Teams der Baufirma aus Europa sind in den Teilorten überwiegend mit Pickel und Schaufel und in Handarbeit unterwegs und legen fleißig die Hausanschlüsse durch die Vorgärten und Einfahrten. Immerhin stehen den Bauteams Fahrzeuge zur Verfügung, damit sie nicht zu Fuß durch die Teilorte von Salem wandern müssen.

Die eingangs erwähnte, Insolvenz der Tiefbaufirma und die internationalen Ausschreibungsbedingungen verschärfen den Wettbewerbsdruck im Baugewerbe und werfen kein gutes Licht auf die Auftragsvergabe.
Die Leidtragenden sind die Beschäftigten, die fernab von ihrer Heimat unter harten Arbeits- und Lohnbedingungen und Sprachbarrieren ihre Existenz absichern müssen.
Es bleibt zu hoffen, dass die Beschäftigten wenigstens fair entlohnt werden.